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Zu Gast bei Mr. Sugar

Furole allein

Hitze

Ich hasse Tage, an denen man morgens aufwacht und erschlagen wird. Man hatte vielleicht gerade noch einen schönen Traum vom Meer mit einer steifen Brise, aber sobald man die Augen öffnet, schlägt einem die heiße Realität mit solche Wucht ins Gesicht, dass man vor taumelnden Kopfschmerzen liegen bleibt.

Die Luft flimmert morgens schon, keine Wolke am Himmel. Der Wind bringt auch keine Erleichterung, nur heiße Luft, die einem das Blut zu Kopfe steigen lässt. In den öffentlichen Verkehrsmitteln schwitzende Leiber, die am Versuch, sich nicht zu berühren, kläglich scheitern. Beinahe schmilzender Asphalt, und die zweischneidige Freude, wenn man auf die offenen Schuhe verzichtet hat, in geschlossenen umkommt, aber keine verbrannten Fußsohlen hat.

An den Ampeln, an den Haltestellen vor Schweiß triefende Menschen, die sich morgens noch verstohlen die Suppe abwischen und mit angedrückten Armen und vorgehaltenen Taschen versuchen, die Schwitzflecken zu verbergen. Sonnenbrillen und Beach-Girls überall, die erfolglos versuchen, einen auf Ich-liebe-dieses-Wetter zu machen. Frauen und Männer, die sich beim Warten nicht setzen, aus Angst einen nassen Hintern beim Aufstehen aufzuweisen. Weibliche Wesenmit aneinandergepressten Beinen, im verzweifelten Versuch, die Schweißbahnen zu verstecken, die an den berockten Schenkeln hinablaufen.

Der neidische Blick auf all die, die ein Eis in der Hand haben oder sich aus den nun boomenden Geschäften mit eisgekühlten Getränken eine Abkühlung gönnen. Die Flucht in klimatisierte Räume und die oft ernüchternde Feststellung, wenn die "Air Condition" mal wieder ausgefallen ist.

Irgendwann erreicht man den Punkt, an dem einem verlaufene Wimperntusche, verschwitzte Haare, klebende Kleidung und nasse Füße egal sind, und man sich nur noch ins kühle Nass wünscht. An diesem Punkt möchte man am liebsten solchen Menschen eine Backpfeife erteilen, die, als könne ihnen die Temperatur nichts anhaben, immer noch mit Pullover und Jeans die Straßen unsicher machen, und die gequälten Leiber gar nicht wahrzunehmen scheinen...

 
Furole am 25.5.09 18:47


Partyanimals

Es ist erstaunlich, am Wochenende in Großstädten. Insbesondere samstags. Man flaniert über Pflastersteine, mit Tüten bepackt und setzt sich an einen Brunnen, um auszuruhen. Wenn man die Stadt beobachtet, merkt man, wie sie gegen Abend langsam leer wird.

Die Menschen gehen nach Hause, in Restaurants oder Cafés, ruhen ein wenig und bereiten sich auf das große Showdown des Abends vor. Man trifft sich bei Freunden oder in Bars zum Vorglühen oder schaut noch schnell im Kino einen Film. Eigentlich versucht man die Zeit zu überbrücken, um den passenden Erscheinungsmoment im Club oder auf einer Party zu erreichen. Nicht zu früh, denn zu früh erscheinen nur Nerds oder solche, die auch bald wieder gehen müssen. Auch nicht zu spät, wenn alle Freunde schon wieder gegangen sind. Am besten dann, wenn du meisten schon am Feiern sind, die gute Laune überläuft und man selbst als Kirsche auf der Sahnetorte erscheint. Ein wenig in Hetze, schließlich ist man ein vielgewünschter Mensch, und doch so lässig, als wolle man eben mal kurz vorbeischauen. Das Outfit muss auch stimmen: Stilvoll passend, elegant auffallend und entweder mit etwas zu viel Chic oder etwas zu underdressed, denn ein extravaganter Exot ist überall willkommen.

Die Krönung ist jedoch an der Warteschleife vorbeizuspazieren, am besten während man am Handy Instruktionen erteilt - schließlich wird man immer gebraucht- um dann vor allen anderen eingelassen zu werden...

Nach der eigentlichen Party, die man etwas arrogant abseits verbringt, geht es zur exklusiven After-Party, das erstaunlichste Phänomen überhaupt. Ich frage mich jedes Mal, wieso man nach einer Party noch eine braucht? Eigentlich ist das eine Abwertung der ersten, die ja offenbar nicht Party genug war. Man könnte auch sagen: Man lässt den Abend - oder vielmehr die Nacht- mit ein paar Freunden ausklingen. Aber der Ort ist oft geheim und wird nur auserwählten Personen mitgeteilt, die dann in den Genuss kommen, sich erneut stilvoll zu besaufen...

Also ich bin für richtige Parties. Mit frühem Erscheinen- weil man dann länger Spaß hat, langen Schlangen - in denen man immer die interessantesten Gespräche führt, ins Bett gehen- wenn der Club um 5 Uhr schließt, und angenehmer- schließlich muss man gut tanzen können. Und damit die Extravaganz nicht zu kurz kommt: Einer Sprenkleranlage! Schließlich ist es immer so verdammt warm in den Clubs xD

In diesem Sinne, eine schöne arbeitsreiche Woche mit einem partyreichen Wochenende, das dieses Mal wieder etwas länger dauert, dem Feiertag sei Dank!

Furole am 24.5.09 22:52


Ein paar Witze zum Thema Zahnarzt und Zähne ;)

Was sagt ein Manta-Fahrer beim Zahnarzt?

Ey, boah, ey! ^^

 

Was hat 178 Zähne und bewacht ein Monster?

Richtig, mein Reißverschluss. :D

 

Woran erkennt man einen freundlichen Motorradfahrer?

An den Fliegen zwischen den Zähnen.

 

Zahnarzt: Sie haben aber ein großes Loch im Zahn... Loch im Zahn.

Patient: Das müssen sie doch nicht zweimal sagen.

Zahnarzt: Das war das Echo.

Mister Sugar am 22.5.09 16:01


Countdown von 10-0

Bei Zehn beginnt der Mega-Countdown,
in dieser Runde kann ein Boxer kaum noch haun',
es folgt darauf die Neun,
ich werd es noch bereun',
denn was dann kommt ist die Zahl Acht,
und wehe wenn jetzt jemand lacht,
als nächstes kommt die schöne Sieben,
wo hat die sich nur rumgetrieben,
nun kommt auch schon die Sechs,
wer hat noch Bock auf Sex?
Die nächste ist die Fünfe,
die trägt so bunte strümpfe,
es kommt auch schon die Vier,
ich brauch erstmal nen Bier,
Hilfe! Jetzt kommt die Drei,
die schlägt mich noch zu Brei,
das macht auch die Zwei,
doch die ist wieder high,
kurz vor Ende dann die Eins,
die war grad auf nem Trip in Mainz,
der Countdown ist nun auch vorbei,
das Ganze erscheint mir sinnfrei,
denn angekommen bei der Null,
fall ich ko von meinem Stuhl.
Mister Sugar am 19.5.09 21:18


Mister Sugar am 19.5.09 19:58


Paradies

Morgens lustig aufzuwachen,

möchte gern so mancher machen,

doch selten ist dieses Geschehen,

wär einfacher, früh zu Bett zu gehen.

Schokolade ohne Ende,

ohne überschüssges Fett an der Lende,

wünscht sich wohl so manche Frau,

doch auch das gibts nicht für lau,

Man gehe besser zum Chirurgen,

der legt einem nicht nur Gurken

auf die Augen,

nein, man mag es kaum glauben

er spritzt und saugt und strafft,

gleich ist es geschafft,

das unbewegliche Perfektionsbild,

da hätt ich dann doch lieber kostenlos gechillt.

Auch Bücher, die nicht ausgehen,

würden manche gerne sehen,

aber manch einer käme mit dem Lesen

wohl nicht hinterher,

drum bleibt bescheidene Wesen,

das spart auch ein paar Dioptrin mehr.

Fähigkeiten per CD auf die eigene Festplatte

zu bekommen, das wäre grandios,

aber ich bestell mir lieber ne aromatisierte Latte

und bleibe dumm und famos,

strebsam und verträumt,

und hoffe einfach,

dass mal jemand mein Zimmer aufräumt...

 

Furole am 16.5.09 22:43


Vier gewinnt!!! :D

Vier gewinnt! Mehr muss ich dazu nicht sagen

 


Mister Sugar am 14.5.09 15:28


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